© Senatskanzlei Hamburg

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Schichtwechsel 2026: Inklusion im Arbeitsalltag erleben

Unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Staatsrat und Chef der Senatskanzlei Jan Pörksen tauschen Werkstattbeschäftigte und Mitarbeitende des allgemeinen Arbeitsmarktes für einen Tag ihren Arbeitsplatz. Ziel ist es, Inklusion konkret erfahrbar zu machen und neue Perspektiven für Personalverantwortliche und Teams zu eröffnen.

Warum sich der Perspektivwechsel für Unternehmen lohnt:

Arbeit bedeutet Teilhabe, Selbstständigkeit und Gemeinschaft für alle. Im Alltag gibt es jedoch zwischen Unternehmen und Menschen mit Behinderung oft nur wenige Berührungspunkte. Der Schichtwechsel setzt genau hier an: Unternehmen lernen potenzielle Fachkräfte kennen, deren Kompetenzen ihnen sonst verborgen blieben. Gleichzeitig erleben Werkstattbeschäftigte einen Arbeitstag in einem regulären Betrieb und bringen ihre Fähigkeiten ein.

Begegnung auf Augenhöhe statt Theorie

Der Aktionstag bricht Routinen auf, praktisch, strukturiert und ohne Berührungsängste. Wenn eine Werkstattbeschäftigte im Lager, im Büro oder in der Produktion mitarbeitet und im Gegenzug eine Führungskraft oder Mitarbeitende aus einem Unternehmen die Werkstatt kennenlernt, entstehen realistische Einblicke in Arbeitsabläufe, Leistungsfähigkeit und Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen Leistung, Respekt und die Entdeckung von Potenzialen und nicht Mitleid oder symbolische Gefälligkeiten.

Organisation, Teilnahme und Anmeldung

In Hamburg wird der Schichtwechsel von den Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (LAG WfbM Hamburg) organisiert: alsterarbeit gGmbH, Elbe-Werkstätten GmbH, Impuls-Reha und die Hamburger Arbeitsassistenz gGmbH. Hamburger Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden fundierte Einblicke ermöglichen und Inklusion im eigenen Betrieb aktiv gestalten möchten, können sich ab sofort anmelden.