Das war der Rekord-DUOday 2026!

Rekordzahlen und starke Botschaften
Der diesjährige DUOday in Hamburg hat Maßstäbe gesetzt: 455 Duos in 250 Unternehmen erlebten einen gemeinsamen Arbeitstag. Zum Abschluss trafen sich viele der Duos, Arbeitgeber*innen, Organisator*innen, Mitglieder der LAG WfbM Hamburg sowie Gäste aus Behörden und Wirtschaft in der Handelskammer.
 

Armin Grams, Geschäftsführer Fachkräfte und Lebenlanges Lernen der Handelskammer Hamburg, hob hervor, dass Unternehmen es sich angesichts des Fach- und Arbeitskräftemangels nicht leisten können, auf potenzielle Mitarbeiter*innen zu verzichten. Seine klare Aussage: „Inklusion muss einen Platz in der Arbeitswelt haben.“
 

Werkstätten und Wirtschaft müssen zusammenarbeiten
Rolf Tretow, 1. Vorsitzender der LAG WfbM Hamburg, machte deutlich, dass Werkstätten allein Inklusion nicht schaffen können. Dafür braucht es die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und ausreichend Arbeitsangebote. Möglichkeiten sind zum Beispiel Praktika, ausgelagerte Arbeitsplätze sowie die Nutzung von Budget für Arbeit und Budget für Ausbildung. Der DUOday kann hier ein Startpunkt sein, um Ideen zu entwickeln und Kontakte zu knüpfen.

Schirmherrin Ulrike Kloiber (Senatskoordinatorin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung) betonte, wie wichtig der DUOday ist, weil er zeigt, was entstehen kann, wenn Menschen zusammenarbeiten und aufeinander eingehen. Ihr Fazit: „Inklusion ist kein abstraktes Ziel!“
 

Mut, der sich lohnt – und ein Blick nach vorn
In einem Gespräch, moderiert von Pamela Boldt, Personalentwicklerin beim ZEIT Verlag, wurde mit einem DUOday-Teilnehmer, der Schwerbehindertenvertretung des Bezirksamts Eimsbüttel und einem Jobcoach deutlich: Es braucht Mut, sich auf eine neue, unbekannte Situation einzulassen – aber dieser Mut wird belohnt.
 

Eindrücke von der Abschlussveranstaltung finden Sie hier.


Nach dem DUOday ist übrigens vor dem Schichtwechsel: Am 24. September 2026 werden beim „Schichtwechsel“ erneut Arbeitsplätze getauscht. So können Menschen aus Werkstätten und Mitarbeiter*innen aus Unternehmen die Arbeitswelt der jeweils anderen kennenlernen und Inklusion weiter praktisch gestalten. Schauen Sie dazu gern wieder vorbei!